4. März 2012

Blutfluch: Evolution von Loreen Ravenscorft



Inhalt: 
Alle Individuen, die über normabweichende physische und psychische Fähigkeiten verfügen, müssen sich bei MUTAHELP registrieren lassen. Zuwiderhandlung wird strafrechtlich verfolgt. Die Mutantin Kate lebt unerkannt unter den Menschen zumindest, bis sie sich in den mysteriösen Jack verliebt. Von ihm in ein gefährliches Abenteuer verwickelt, wird sie schon bald zur Gejagten und muss sich einer Untergrundbewegung anschließen. Gemeinsam kämpfen sie gegen einen mächtigen Pharmakonzern, der Jacks besondere Fähigkeiten für sich nutzen will Doch während Kate das Lebenswerk ihrer ermordeten Eltern abschließen möchte, sinnt ihre große Liebe Jack insgeheim auf Rache.

Meine Meinung:
Kate arbeitet seit dem Tod ihrer Eltern in der Kneipe ihres Onkels Sam. Kate ist eine Mutantin, hat sich aber nicht bei MUTAHELP regriestieren lassen, was eigentlich alle Mutanten tun müssen. Sie verfügt natürlich über besondere Fähigkeiten, sie kann die Gedanken anderer lesen und sie sogar beinflussen.
Eines Tages taucht in der Kneipe der geheimnisvolle Jack auf. Kate merkt sofort, dass er etwas zu verbergen hat und ebenfalls ein Mutant ist. Sie kommen sich näher und plötzlich befinden sich Kate mitten einem Kampf zwischen Rebellen und dem Pharmakonzern Mutahelp wieder.

Das Buch hat mir mit eine paar Abstrichen sehr gut gefallen. Der Streibstil ist recht einfach gehalten, habe das Buch recht schnell durchgelesen. Die Story hat mich sehr stark an die Mutanten in X-Men erinnert. Jacks besondere Gabe ist eine schnelle Heilung, was mich doch sehr an Wolverine erinnert hat.
In Kates Welt werden Mutanten in verschiedene Stufe einsortiert und überwiegend als gefährlich eingestuft. Man macht Jagd auf sie, was auch der Grund ist, warum Kate ihre Gaben niemanden preis gibt. Die Mutationen sind durch Genversuche an "normalen" Menschen entstanden. Ein Pharmakonzern hat Testpersonen Geld dafür bezahlt, Versuche an sich durchführen zu lassen. Das Ergebnis war, dass diese Veränderungen vererbt wurden und so die Mutanten entstanden sind. Die Story ist gut durchdacht und logisch.
Die Liebesgeschichte nimmt einen sehr wichtigen Part in der Geschichte ein. Kate ist am Anfang sehr zurückhaltend und schwärmt nur aus der Ferne für Jack. Dieser wurde in den Labors von Mutahelp gefoltert und für Versuche missbraucht. Dementsprechend verstört ist er anfangs.
Was mir nicht so gefallen hat, war die Auflösung für diesen Wissenschaftler von Mutahelp, der die Versuche durchgeführt hat. Das ganze wirkte einfach zu unglaubwürdig und hat so gar nicht meinen Geschmack getroffen.
Es gibt noch eine kleine Bonusgeschichte am Ende des Buches, die 4 Jahre nach den Ereignissen der Haupthandlung spielt. Hauptfigur ist ein bereits bekannter Charakter.

Hinter dem Pseudonym verbirgt sich übrigens die Autorin Inka Loreen Minden, die vor allem für ihre erotischen Romane bekannt ist .

Ich vergebe 8,5 von 10 Punkten.

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