2. Januar 2012

The Others - Sie wollen dein Blut von Jess Haines



Inhalt:
Das waren noch schöne Zeiten, als Shiarras einziges Problem darin bestand, ihr New Yorker Detektivbüro zu führen. Seit sie unfreiwillig zur Vampirjägerin befördert wurde, haben es gleich zwei der blutrünstigen Kreaturen auf sie abgesehen. Shiarra kämpft mit allen Mitteln — doch als ein übermächtiger Gegner sie auf die Seite ihrer Feinde zwingt, beginnen die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Liebe und Hass zu verschwimmen …


Meine Meinung: 
Shiarra versucht nach den letzten Ereignissen wieder in ihr normales Arbeitsleben zurück zu finden, was nicht so leicht ist, denn plötzlich taucht in der Stadt ein zweiter sehr mächtiger Vampir auf, der es auf sie abgesehen hat. Max Carlyle ist ein alter Gegner von Royce und hat noch eine offene Rechnung mit ihm, die er jetzt begleichen will. Dafür entführt er Shiarra und will sie an sich binden. In ihrer Not wendet sich Shiarra zuerst an Jack, einem Vampirjäger, aber auch an Royce, denn die Gefahr durch Max ist sehr groß.

Leider hat mir dieser Teil gar nicht so gut gefallen, was vor allem an dem Entführungsplot gelegen hat. So etwas lese ich grundsätzlich nicht so gerne, und dieser hier wurde auch nicht besonders lesenswert umgesetzt. Selbst die Vielzahl an durchaus interessanten Nebenfiguren konnte diesen Plot für mich nicht aufbessern. Grundsätzlich ist jeder den Anderen (The Others) misstrauisch oder fast schon feindlich gegenüber eingestellt, was mir ebenfalls nicht so gut gefällt. Das macht die Grundstimmung sehr feindselig.
Auch konnte ich manchmal Shiarras Verhalten nicht nachvollziehen, ich habe mich zum Beispiel gefragt, warum sie sich an die Vampirjäger wendet, dieser Jack ist kein wirklicher Sympatieträger. Auch sonst machen die Charaktere keine interessanten Entwicklungen. Was mich aber am meisten gestört hat, war Shiarras Beziehung zur Chaz. Sie ist mit ihm zusammen, hat aber keinen Sex, was ich völlig unrealistisch fand. Natürlich muss ein Buch keine Seitenlangen erotischen Szenen haben, um gut zu sein, aber extra zu betonen, dass es auch keinen gibt, hat mich nicht wirklich überzeugt.                        

Insgesamt vergebe ich dieses Mal nur 7 von 10 Punkten. 

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