1. Januar 2012

Ohne Kuss ins Bett von Jennifer Crusie



Inhalt: 
Andie hat endlich mit ihrem Exmann North abgeschlossen und freut sich auf die Hochzeit mit ihrem Verlobten Will. Doch North hat eine letzte große Bitte an sie: Andie soll sich um die Waisen seines verstorbenen Cousins kümmern, nachdem bereits die dritte Nanny das Weite gesucht hat. Andie willigt ein, doch sie muss bald feststellen, dass sie es nicht nur mit ungewöhnlichen Kindern, sondern auch mit Tarotkarten, Exorzismus und jeder Menge Geistern zu tun hat. Und noch ein Gespenst aus der Vergangenheit spukt ihr immer wieder im Kopf herum – North …

Meine Meinung: 
Andie Miller und North Archer sind seit 10 Jahren geschieden. Andies neuer Freund, ein bekannter Schriftsteller, hat sie gerade gefragt, ob sie ihn heiraten will, als North sie um einen Gefallen bittet. Er bittet sie, sich um die zwei Waisen seines Cousins Theodor Archer zu kümmern, die bisher alle Kindermädchen vergraulen konnten. Andie nimmt die Herausforderung an. Als sie dort ankommt muss sie sich zuerst mit der griesgrämigen Haushälterin auseinandersetzen. Die Kinder sind auch nicht wirklich einfach und dann scheint es doch tatsächlich auch noch zu spucken in dem Haus! Und je mehr sie sich mit ihrem Ex North beschäftigt, um so mehr merkt sie, dass sie noch lange nicht ihm abgeschlossen hat. 


Jennifer Crusie gehört zu den Autoren, die ich Zwischendurch immer wieder gerne lese. Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe und die schlechten Bewertungen bei amazon, war ich sehr neugierig auf das Buch. Erst einmal muss ich sagen, dass das Cover völlig unpassend ist und das Buch durch die schlechte Vermarktung eine völlig falsche Zielgruppe anspricht.  Es kommen in der Tat Geister in dieser Geschichte vor, die eine wirklich große Rolle spielen. Wenn man vorher weiss, worauf man sich einlässt, ist das Buch wirklich ganz toll.
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, eine gelungene Mischung aus Romanze und paranormalen Elementen. Beide Hauptfiguren sind unheimlich glaubwürdig und sehr sympatisch. Andie setzt alles daran, hinter das Geheimnis der Kinder und dem Haus zu kommen und macht dabei erstaunliche Entdeckungen. Obwohl die Romanze eine wichtige Rolle spielt, treffen sich die beiden Hauptfiguren erst im letzten drittel des Buches, vorher telefonieren sich nur miteinander und erinnern sich an ihre Ehe und ihre Liebe. Für Humor wird vor allem durch die schrägen Nebenfiguren gesorgt. Besonders humorvoll wird es zum Schluss, wenn alle, natürlich uneingeladen, in dem Spuckhaus auftauchen.

Ich vergebe 10 von 10 Punkten für diesen humorvollen Ausflug in die Welt des Paranormalen von Jennifer Crusie.

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