14. Januar 2012

Der Duft der Unsterblichen von Luiné de Cousser



Inhalt: 
Die junge Josephine lebt seit dem ungeklärten Tod ihrer Eltern mit ihrer besten Freundin in London. Eines Tages erfährt sie durch eine Testamentseröffnung, dass ein ferner Verwandter ihr ein Herrenhaus in Schottland vererbt hat. Allen Bedenken zum Trotz nimmt sie das Erbe samt den damit verbundenen Bedingungen an und zieht allein auf den Landsitz. Bald darauf beginnt sich ihre Welt zu verändern und Josephine erfährt von einem alten Fluch …

Meine Meinung: 
Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die junge Josephine mit ihrer besten Freundin Suzan in einer WG. Eines Tages erhält sie einen Brief von einem Notar, in dem sie zu einer Testamenteröffnung eingeladen wird. Ihr war bis dahin nicht bewusst, dass sie noch Verwandte hat. Bei der Testamenteröffnung teilt ihr der Notar mit, dass sie ein Herrenhaus in Schottland geerbt hat. Die Bedingungen für das Erbe sind sehr ungewöhnlich, sie muss sofort zu- oder absagen und muss alleine in das Haus einziehen. Josephine nimmt das Erbe an und reist kurz danach direkt nach Schottland, ihre Freundin begleitet sie dorthin, fährt aber abends wieder zurück, um die Bedienungen für das Erbe einzuhalten. In dem Herrenhaus ist niemand außer der Butler Frederick und die Katze Sean. Josephine fängt an, dass Herrenhaus zu erforschen und versucht hinter das Geheimnis des Erbes zu kommen. Dabei passieren unheimlich Dinge, mit denen sie nicht gerechnet hat. 

Leider hat das Buch überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen, dabei fängt es recht vielersprechend an, aber sobald Josephine an dem Herrenhaus ankommt, verliert es sehr viel Reiz für mich. Außer mit dem Butler und der Katze gibt es keine Interaktion mit anderen Figuren, was ich ehrlich gesagt total langweilig fand. Ich vermute, die Autorin wollte mit dieser Situation eine unheimliche Atmosphäre schaffen, was ihr nur teilweise gelungen ist, zumindest bei mir. Der Schreibstil ist teilweise etwas poetisch, die Dialoge zwischen dem Butler und Josephine sind förmlich. Die Liebesgeschichte nimmt war eine wichtige Rolle ein, spielt sich aber eigentlich erst im letzten Drittel des Buches ab. 

Ich kann mir gut vorstellen, dass Liebhaber von Anne Rice hier auf ihre Kosten kommen, für mich war es leider nicht so. Zwischendurch war ich kurz davor, das Buch wegzulegen, habe es dann aber doch noch zu Ende gelesen. Insgesamt vergebe ich 6 von 10 Punkten. 


PS. Wenn jemand das Buch bei mir abkaufen will, einfach kurz melden. 

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