11. September 2011

Zeitenzauber: Die magische Gondel von Eva Völler



Inhalt:
Venedig 2009: Die 16-jährige Anna genießt ihre Sommerferien. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Kurz darauf wird Anna im Gedrängel einer Bootsparade ins Wasser gestoßen und von einem jungen Mann in die rote Gondel gezogen und befindet sich plötzlich im Jahr 1499! Anna muss nun in dieser Epoche zurechtkommen. Sie sucht Sebastiano, den Jungen, der sie hierher geholt hat, damit er sie zurück ins Jahr 2009 bringt. Doch dann erfährt sie, dass die rote Gondel erst zum nächsten Mondwechsel wiederkomm. 

Meine Meinung:
Die 16jährige Anna macht mit ihren Eltern Ferien in Venedig. Eines Tages entdeckt sie eine rote Gondel, was sie verwundert, denn es gibt in Venedig eigentlich nur schwarze Gondeln. Sie fragt sich natürlich was das bedeuten kann.
Bei der Regata storica, eine historischen Regatta auf dem Canal Grande passiert es dann, sie fällt ins Wasser und befindet sich plötzlich im Jahre 1499! Sie wurde von Sebastiano gerettet, der mit der roten Gondel, die sie ein paar Tage vorher gesehen hat, durch die Zeit reisen kann. Zuerst versuchen die beiden, Anna wieder in ihre Zeit zurück zu bringen, aber das klappt nicht, denn igendwie scheint Anna in die Geschehnisse, die Sebastiano verhindern soll, verwickelt zu sein.

Die Autorin Eva Völler kennt man eigentlich eher aus dem Bereich zeitgenössische Liebesromane. Dies scheint ihr erster Versuch im Bereich Jugendliteratur zu sein. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Man bekommt einen sehr schönen Einblick in die Geschichte von Venedig. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, wobei diese aber recht spät in der Geschichte beginnt, da hätte man ruhig etwas früher anfangen können.
Es scheint sich dieses Mal auch nicht um einen Dreiteiler zu handeln, die Geschichte ist in sich abgeschlossen, lässt aber genügend Spielraum für eine eventuelle Fortsetzung.
Leider hat mir dieses Mal die Sprecherin überhaupt nicht gefallen. Zuerst fand ich es sehr angenehm, dass die Stimme noch sehr jung klingt, denn immerhin ist die Hauptfigur auch erst 16 Jahre alt, aber ansonsten hat mir die Stimme überhaupt nicht gefallen. Sie klingt so affektiert, das ich an manchen Stellen richtig genervt war. Das passte so gar nicht zu Anna, deshalb gibt es auf jeden Fall Abzüge für die Stimem von mir.

Insgesamt gibt es 8,5 von 10 Punkten, wobei die Abzüge lediglich für die schreckliche Stimme sind. 

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