14. September 2011

Schattengefährte von Megan MacFadden


Inhalt:
Die schöne Alina wird in ihren Träumen immer wieder von einem Raben heimgesucht, der sich in einen schwarzen Ritter verwandelt, sobald er sich zu ihrem Lager niederbeugt. Als die Burg ihres Vaters überfallen wird, steht sie dem unheimlichen Gebieter ihrer Träume plötzlich leibhaftig gegenüber. Mit geheimnisvollen Kräften besiegt er die Angreifer – und fordert Alina als »Kriegsbeute«.


Meine Meinung:
Alina ist die Tochter eines Königs und lebt mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und dessen Bruder in einer Burg. Sie hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Stiefmutter. Ihr Vater dagegen liebt sie sehr, aber er hält sich von allem fern, vorallem von den Zwischenmenschen, von dessen Exsiztens erst erfährt, als sie zufällig einem von ihnen begegnet, Fadur der Rabenkrieger. Zuerst hält sie seine nächtliche Besuche für Träume, merkt aber schnell, dass er sehr real ist. Nach und nach kommt sie hinter das Geheimnis ihrer Herkunft.
In der Zwischenzeit wird die Burg ihres Vaters von den Wolfskrieger angegriffen, die Unterstützung der Drachen haben. Die Schlecht sieht schlecht aus, aber Alinas Vater bekommt unerwartet Hilfe von Fadur, der als Belohnung Alina fordert. Er nimmt sie mit auf seine Burg, aber ihr Glück währt nicht lange, denn Fadur dient der Morrigan und darf niemals heiraten oder eine Beziehung eingehen.

Ich muss sagen, ich habe aufgrund des Covers und der Inhaltsangabe etwas völlig anderes erwartet. Ich dachte, die Geschichte geht in Richtung Nachtkrieger von Lisa Hendrix, was aber gar nicht der Fall ist. Bin aber trotzdem positiv überrascht worden. Bei dem Buch handelt es sich um einen reinen Fantasyroman mit einem sehr hohen Romantikanteil.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist wirklich sehr romantisch, aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Alina ist noch recht jung, aber sehr intelligent. Ihr Hauslehrer versucht sie mit Lügen von all der Magie, die es um sie herum gibt, zu täuschen, was aber nicht gelingt.
Fadur ist der geheimnisvolle Fremde, nicht ganz menschlich, der ihr zeigt was es außerhalb der Burg zu entdecken gibt. Die Liebesgeschichte ist wirklich sehr schön und nimmt den zentralen Kern der Geschichte ein.

Von mir gibt es 10 von 10 Punkten für diesen wirklichen schönen Roman.

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