18. Juni 2011

Sklavin des Schicksals 1. Brise der Freiheit von Pamela Gelfert.



Inhalt:
Tanja kann ihr Glück kaum fassen, als sie nach 18 Jahren die Sklaveninsel verlassen darf. Doch schon bald wird diese Freiheit zu ihrem größten Problem. Ein neues Leben, fremde Menschen und ein düsterer Kult, der nur ein Ziel kennt: ihren Tod, lassen das Mädchen um ihr Überleben kämpfen. Ihre einzige Hilfe scheint der eiskalte Kriegsherr Lukas Hiwatari zu sein, dem ein Menschenleben kaum mehr wert ist als ein Stein.

Teil einer Trilogie:
1. Sklavin des Schicksals (Band 1): Brise der Freiheit
2. Sklavin des Schicksals (Band 2): Wind der Veränderung
3. Sklavin des Schicksals (Band 3): Sturm des Schicksals
Meine Meinung:
Tanja wird nach 18 Jahren Sklaverei von einem Unbekannten freigekauft und kann die Sklaveninsel verlassen. Sie hat zuerst großer Schwierigkeiten, sich in dem Leben einer freien Personen zurechtzufinden. Natürlich geräht sich in Schwiereigkeiten und bekommt unterwartet Hilfe von dem mürrischen und unfreundlichen Lukas Hiwatari, der als Kriesherr für König Edward dient.

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Ich bin mir nicht so sicher, ob es gut war, denn es gab einfach zu viele Dinge, die mir nicht gefallen haben. Was ich schon positiv bemerken kann, sind die wirklich gelungenen und sehr schönen Cover der Serie.
Ich würde das Buch in den Bereich Jugendfantasy einordnen, es fließt kein Blut und bis auf ein Küsschen passiert in dieser Hinsicht nicht viel.
Was mich am meisten an dem Buch gestört hat war, dass die Autorin ihre Figuren sehr oft nicht mit dem Namen benennt, sondern mit einem nominalen Adjektiv, z. B. die 17jährige, der Erwachsene oder die Schwarzhaarige, was sehr unpersönlich wirkt und dazu beiträgt, dass die Charaktere sehr oberflächig wirken.
Schon in der Inhaltsangabe gibt es eine Ungereimtheit. Hier steht "nach 18 Jahren Sklaverei", aber Tanja wird im Text als die 17jährige bezeichnet. Das kann ja nicht stimmen.

Der Fantasy-Anteil ist recht gering, es tauchen ein paar Elben auf, aber wirken keine Magie oder sonstiges. Leider erfährt man nicht allzuviel über die Welt in der Tanja und Lukas leben, was ich sehr schade finde.
Die Romantik kommt mir auch etwas zu kurz, die beiden Hauptfiguren sind nicht besonders gut aufeinander zu sprechen, er behandelt sie anfangs, aufgrund ihres niedrigen Standes, sehr schlecht.

Der erste Teil umfasst 253 Seiten, wobei man hier noch mindest 10 Seiten für Buchhinweise usw. abziehen kann. Da hätte der Verlag die Serie besser als ein Buch herausbringen könnte, so kostet die gesamte Serie fast 30,00 Euro, was ich persönlich für eine völlig unbekannte Autorin sehr teuer finde. 

Von mir gibt es 6 von 10 Punkten.

1 Kommentar:

  1. Hallo

    Vielen Dank für deine ausführliche Rezension.
    Ich freue mich sehr, dass du dich entschlossen hast mein Buch zu lesen und danke dir für deine ehrliche Meinung
    Das es literarisch eher ungeschickt ist, statt der Namen Synonyme für die Personen zu verwenden ist mir im Nachhinein auch bewusst geworden, leider zu spät ^_-.
    Schon mehrere haben mich auf das dumme Verwenden von Synonymen wie die 18-Jährige etc. hingewiesen. Das ist nicht nur verwirrend, sondern wie du auch so schön schreibst unpersönlich
    Da es mein Erstlingswerk ist, sind noch einige Schnitzer drin. Daraus kann man nur lernen (hoffe ich ^^“)
    In meinem nächsten Buch werde ich deine ganzen Hinweise auf jeden Fall berücksichtigen und versuchen nicht mehr dieselben Fehler zu machen.
    Ich hoffe, du hattest trotz der Mängel Freude am lesen.
    Mein Lieblingsteil ist sowieso wenn schon der dritte, weil mir da die Charaktere am meisten gefallen und ich selbst eine langsame Entwicklung im Ausdruck sehe. Als Jugendbuch habe ich es nur nicht eingeordnet, weil mir Abschnitte im dritten Teil dafür zu brutal vorkamen.
    Aber ich werde auf jeden Fall noch hart arbeiten und aus meinen Fehlern lernen.
    Und es freut mich sehr, dass dir die Cover gefallen, da ich sie zusammen mit meiner Zwillingsschwester selbst herausgesucht habe

    Viele Grüße

    Pamela Gelfert

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