2. Juni 2011

Blutrubin von Petra Röder



Inhalt:
Claires Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen wird. Es beginnt ein Countdown von 48 Stunden und erst danach wird sich zeigen, ob auch sie sich verwandelt. In dieser Zeit verliebt sich Claire in James, einen Vampir, der im Besitz der sagenumwobenen Blutrubine ist. Fast scheint es, als wende sich alles zum Guten, doch plötzlich beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die beiden…
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Eines Abends wird Claire von einem Vampir überfallen und gebissen. James kommt ihr zur Hilfe und rettet sie, löscht aber ihre Erinnerungen an den Vampir. Aber anscheinend hat er ihre Erinnerungen nicht richtig gelöscht und Claire kann sich an einiges erinnern. Er gibt sich Claire als Vampire zu erkennen. Der Vampir, der Claire angegriffen hat, war Balthasar, den James kennt und schon seit längerem beobachtet, denn Balthasar ist hinter den Blutrubinen her, die einem Vampir ermöglichen, sich bei Tage draußen aufzuhalten. Claire und James machen sich selbst auf die Suche nach diesen Rubinen, von denen es insgesamt 5 Stück gibt. Alle zusammen geben einem Vampir ungeheure Macht.

Ich habe mir das Buch aufgrund der vielen guten Rezensionen bei Amazon gekauft, wurde aber dieses Mal doch etwas enttäuscht. Das Buch ist nicht schlecht, weist aber auch nicht wirklich viele neuen Ideen auf. der Schreibstil ist flüssig, aber recht einfach. Die Figuren sind alle etwas stereotypisch und oberflächig.
Die Liebesgeschichte zwischen Claire und James ist mir etwas kitschig, beide verlieben sich sehr schnell. Er sieht natürlich einfach umwerfend aus und kauft ihr teure Geschenke. Sie ist sich ihrer Schönheit nicht bewusst und kann seine Gefühle für sie nicht nachvollziehen, was natürlich zu Eifersuchtszenen führt. Es gibt keine erotischen Szenen, obwohl die beiden durchaus Sex miteinander haben. Da wird dann einfach ausgeblendet.
Ich fand auch, dass Claires Verhalten für eine 18jährige völlig manchmal untypisch war, was sie nicht besonders glaubwürdig gemacht hat.

Die Geschichte an sich ist recht spannend und  es gibt ein doch recht überraschendes Ende, das eine Fortsetzung möglich macht.  Nett für Zwischendurch, aber für mich nichts besonderes.

Ich vergebe 7 von 10 Punkten.

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