10. Mai 2011

Wind der Zeiten von Jeanine Krock



Inhalt:
Der Himmel verdunkelt sich, ein Sturm braust auf, die Welt löst sich auf: Als Johanna wieder zu sich kommt, sind nicht nur ihre Kleider verschwunden, neben ihr im Gras liegt zudem ein überaus gut aussehender Schottenkrieger. Eigentlich wollte sich Johanna in den Highlands von einer großen Enttäuschung erholen, doch auf magische Weise ist sie ins 18. Jahrhundert gereist. An ihrer Seite der gefürchtete und geheimnisvolle Krieger Alan, dem die Herkunft von finsteren Feenwesen nachgesagt wird. Dass dies alles andere als Gerüchte sind, bringt die junge Frau in höchste Gefahr ...

Meine Meinung:
Nach einer schwierigen Trennung besucht Johanna ihre beste Freundin Caitlynn in Schottland. Caitlynn hat mit ihrem neuen Freund Ian ein Lokal eröffnet. Dort angekommen begegnet ihr der geheimnisvolle Alan, der sie immer wieder aus brenzligen Situationen rettet. Als sie eines Tages einen Ausflug zu einem angeblichen Feenkreis macht, landet sie zusammen mit Alan im 18. Jahrhundert, nur kann er sich an nichts mehr erinnern und gibt sich als Alan der Dunkle aus, einem sagenumwobenen Higlanderchief. Nach und nach verliebt sich Johanna in ihn, aber er ist schon einer anderen versprochen, uns sie gehört ja gar nicht in diese Zeit.

Ein sehr schöner, teilweise recht heiterer Zeitreise-Roman. Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt. Der Schwerpunkt liegt hier auf Johannas Erlebnisse und ihre Reaktion auf die Zeitreise. Der Fantasy-Anteil ist recht gering, ich hätte mir hier mehr versprochen. Die Romantik ist ein zentrales Thema, überwiegend aber nicht die Handlung. Johanna ist sehr sympatisch und die Beziehung zu Alan glaubwürdig.

Was mich leider sehr gestört hat ist das Ende. Natürlich gibt es ein Happy-End, ein sehr schönes sogar, aber für mich sind viele Fragen offen geblieben. Vorallem Alans Aufenthalt in Johannas Gegenwart wurde mir nicht genügend erklärt.

Deshalb gibt es für mich dieses Mal "nur" 9 von 10 Punkten.

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