28. Mai 2011

Der Ruf der Sirene von Marjorie M. Liu



Inhalt:
Mit seiner magischen Stimme könnte der Wassermann M’Cal Wunderbares erschaffen, doch er unterliegt dem Bann einer Hexe und verbreitet auf ihren Befehl hin Unheil und Verderben. Als er die Seele der schönen und hochbegabten Geigerin Kitala stehlen soll, gerät der erbarmungslose Fiesling selbst in Gefahr, denn anstatt Kitalas Leben zu nehmen, verliebt er sich in sie. Und sein Verrat entfacht nicht nur den Zorn seiner Herrin, sondern könnte ihn mehr als nur sein Leben kosten …

Teil einer Serie:
1.  Tiger Eye (Dela und Hari)
2. Shadow Touch (Elena und Arthur)
3. Geliebte des Feuers (Mirabelle und Dean)
4. Der Kuss der Katze (Iris und Blue)
5. Der Ruf der Sirene  ( Kitala und M'Cal) 

Meine Meinung:
Der Wassermann M'Cal ist an die Hexe Luanna gebunden und muss für diese Seelen besorgen, denn dies ist seine besondere Gabe. Eines Tages begegnet er der jungen Geigerin Kitala, bei der er es nicht schafft, ihre Seele zu stehlen. Stattdessen rettet M'Cal ihr das Leben und die beiden sind auf der Flucht vor der Hexe, aber auch eine weitere Partei ist hinter Kitala her. Nach und nach kommen sie sich näher, aber ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern.

Mit hat der 5. Teil aus Marjorie M. Luis Dirk & Steele Reihe wieder gut gefallen. Auch die Wahl der Hauptfiguren hat mir sehr gut gefallen, besonders das Volk von M'Cal fand ich sehr interessant. Was Kitalas Fähigkeiten betifft, so erfährt man erst am Ende woher diese kommen.
Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit der Vorstellung der beiden Hauptfiguren, da diese ja bisher nicht bekannt waren im Dirk & Steele Universum. Die Liebesgeschichte ist sehr melancholisch, was mich manchmal etwas gestört hat. Beide Figuren sind doch arg tortured, was die erste Hälfte des Buches doch arg prägt. Ich hätte mir etwas mehr Humor gewünscht.
Die Aktion ist recht brutal und blutig, was eigentlich ein recht guter Kontrast zu der doch arg kitischigen Liebesgeschichte.

Schade fand ich auch, dass das Dirk & Steele Team erst in der zweiten Hälfte der Geschichte auftaucht. Denn erst das Auftauchen von Koni, Hari und der anderen bekommt die Geschichte etwas mehr Humor.

Ansonsten wurde ich gut unterhalten. Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

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