2. Februar 2011

Fillory - Die Zauberer von Lev Grossman



Inhalt:
In der geheimen Welt des verbotenen Wissens hat die Macht einen schrecklichen Preis
Der hochintelligente Einzelgänger Quentin Coldwater steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Vor der Langeweile des Alltags flüchtet er sich am liebsten in die fantastischen Romane, die in einem magischen Land, in Fillory, spielen. Natürlich ist Quentin davon überzeugt, dass es Zauberei in der realen Welt nicht gibt bis er sich unerwartet an einem geheimen, sehr exklusiven College außerhalb von New York wiederfindet.
Gerade noch ist Quentin durch das winterliche Brooklyn gelaufen, als er plötzlich auf dem idyllischen Gelände des Brakebills-Colleges für Magische Pädagogik in der prallen Sommersonne steht. Als Quentin begreift, was mit ihm geschehen ist, ist er bereit, die ihm gebotene Chance zu ergreifen. Er beginnt, moderne Zauberei zu studieren und er genießt das Collegeleben: Freundschaft, Liebe und Sex.
Aber irgendetwas fehlt. Obwohl er eine Macht gewinnt, von der er niemals zu träumen gewagt hätte, ist er nicht wirklich glücklich. Da machen er und seine Freunde eine atemberaubende Entdeckung: Das magische Land Fillory gibt es tatsächlich, aber es ist weitaus düsterer und bedrohlicher als Quentin es sich je vorgestellt hatte. Sie begeben sich auf eine gefährliche Reise.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in mehrere Teile erzählt, es fängt eigentlich recht klassisch an, Jugendlicher entdeckt, dass es neben seiner eigenen Welt noch eine magische Welt gibt und bekommt die Chance, an dem Brakebills College Magie zu studieren. Die Studienzeit erinnert ein wenig an Harry Potter, nur in der Version für Erwachsene. Quentin machte seine ersten Erfahrungen mit Liebe und Sex und er schließt Freundschaften.

Nach dem Studium zieht er mit seiner Clique in die reale Welt. Zuerst wissen sie alle nicht wirklich was sie machen sollen und fröhnen einem exzessivem Alkhol- und Drogenkonsum. Eines Tages entdecken sie, dass es das magische Land Fillory wirklich gut. Sie machen sie auf die Reise dorthin und müssen feststellen, dass es dort nicht so ist wie sie erwartet haben und sie an ihre Grenzen kommen.

Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr ungewöhnlich und bewöhnungsbedürftig. Vorallem die Phase nach dem Studium fand ich wirklich extrem und fast wollte ich das Hörbuch schon abbrechen, aber das ganze war wie mit den Schaulustigen bei einem Autounfall, man wollte unbingt wissen wie es weitergeht.

Fillory ist in dieser Geschichte eine Buchreihe um die 4 Geschwister, die in eine magische Welt reisen, die mich sehr stark an Narnia erinnert hat, vorallem weil es sich hierbei auch um ein Jugendbuch handelt. Quentin und alle anderen denken zuerst, dass es sich hierbei um reihe Fiktion handelt, bis sie eines Tages selbst dort landen.

Die Helden sind eigentlich ehr Antihelden, teil orientierungslos und planlos, was sich vorallem in der Phase direkt nach dem Studium bemerkbar macht. Auch als sie in Fillory sind, verhalten sie sich eher nicht wie Helden.

Trotz dieser ungewöhnlichen Art, die Dinge zu erzählen (oder vielleicht auch gerade deswegen) hat mir das Hörbuch eigentlich sehr gut gefallen. Die Geschichte war sehr interessant und nicht vorhersehbar. Es gehört jetzt vielleicht nicht gerade zu meinen Highlights, aber ich wurde gut unterhalten

Ich habe gesehen, dass es wohl noch einen zweiten Teil geben wird, der aber noch nicht erschienen ist.

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

1 Kommentar:

blue_sky92 hat gesagt…

Hallo! Ich habe dir einen Award verliehen. Den Link findest du hier: http://tinyurl.com/4l9hhdn
Liebe Grüße Hannah

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