6. Februar 2011

Eine Braut auf Bestellung von Deeanne Gist



Inhalt:
Seattle um das Jahr 1860: Es gibt zwar zahlreiche Wälder, aber leider wenige heiratsfähige Frauen. Doch nur ein verheirateter Mann hat Anspruch auf ein großes Stück Land. Der Witwer Joe Denton muss daher befürchten, dass man ihm sein Land wieder entzieht. Deshalb beschließt er, eine Braut zu kaufen. Und zwar eine der Frauen, die ein neues Leben im Westen beginnen wollen. Auch Anna Ivey hat sich dem Treck nach Westen angeschlossen, um den Auswirkungen des Bürgerkrieges zu entkommen. Allerdings nur als Köchin, nicht als Braut. Als man sie Joe übergibt, weigert sie sich daher standhaft, den Fremden zu heiraten. Wird es Joe gelingen, die dickköpfige, attraktive junge Frau umzustimmen?

Meine Meinung:
Joe Denton hat sich in Seattle eine kleine Holzfällerei aufgebaut. Bei der Verteilung des Landes war er noch verheiratet, seine Frau ist aber in der Zwischenzeit verstorben und er kann die Sterbeurkunde nicht auftreiben. Jetzt droht ihm, dass ein Teil seines Landes wieder weggenommen zu werden, was absolut schädlich für sein Geschäft wäre. Er beschließt sich kurzerhand, bei Asa Mercer eine Frau zu bestellen. Als diese dann endlich nach 15 Monaten ankommt, will sie ihn gar nicht heiraten, denn sie wurde unter falschen Voraussetzungen nach Seattle gelockt. Sie wollte eigentlich nur eine Stelle als Köchin. Jetzt ist es an Joe, Anna Ivery davon zu überzeugen, ihn doch zu heiraten. Wir ihm die widerspenstige Zähmung gelingen?

Ein wirklich tolles Buch. Deanne Gist ist schon seit ihrem ersten Buch eine meiner Lieblingsautorinnen und hat mich bisher noch nicht enttäuscht. Mit diesem Buch schafft sie es wieder, mich voll und ganz zu überzeugen. Es sehr romantisch und humorvoll. Es gibt wunderschöne romantische Momente und das Buch kommt ohne jegliche erotische Szene aus und trotzdem knistert es doch gewaltig zwischen den beiden Hauptfiguren. Auch wie in den anderen Büchern von ihr spielt der Glaube an Gott eine große Rolle, ohne, dass das Thema zu breit ausgetreten wird und aufdringlich wirkt.

Besonders interessant finde ich, dass die Autorin echte historische Figuren und Ereignisse in ihre Geschichte einbezogen hat. So hat es Mesa Mercer wirklich gegeben und hat tatsächlich eine Geschäft damit gemacht, Frauen und Männer zu verkuppeln.

Von mir gibt es 10 von 10 Punkten.

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