23. Januar 2011

Die Radleys von Matt Haig



Inhalt:
Auf den ersten Blick wirken sie wie eine ganz normale Familie: Vater Peter ist Arzt, Mutter Helen kümmert sich um ihre beiden pubertierenden Kinder Clara und Rowan. Doch warum erstickt Peter fast am thailändischen Salat, warum nimmt jedes Tier vor Clara Reißaus und warum kann Rowan nachts nicht schlafen und hat trotz Lichtschutzfaktor 60 Probleme mit der Haut? Das Geheimnis der Radleys ist so unfassbar wie offensichtlich: Sie sind abstinente Vampire.

Meine Meinung:
Die Radleys machen den Eindruck als wären sie eine völlig normale Durchschnittsfamilie. Aber das täuscht, denn sie sind Vampire. Nur wissen ihre Kinder Clarea und Rowan das gar nicht, bis Clara eines Abends auf eine Party von einem Typen angegriffen wird, sich wehrt und in den Blutrausch gerät. Danach gerät so ziemlich alles aus dem Ruder, denn die Familie Radley bittet Will Radley um Hilfe, Peters verantwortungslosen Bruder, der das Vorstadtleben so richtig auf den Kopf stellt.

Im großen und ganzen fand ich die Geschichte interessant. Die Vampire bei Matt Haig sind von der klassischen Sorte, in der Regel werden ihre Opfer nach dem Trinken getötet. Es gibt aber Vampire, die abstinent sind, wie die Radleys.
Es gibt auch romantische Entwicklungen, und zwar zwischen Rowan und einer Schulkameradin, wobei ich den Plot hierzu etwas kitschig fand.

Leider fand ich, dass das Hörbuch nicht so gut gelesen wurde. Vorallem Will Radleys Part hat mir nicht so gut gefallen. Er wurde teilweise einfach zu theatralisch gelesen, was irgendwie gar nicht zum ihm passt.

Von mir gibt es 7,5 von 10 Punkten.

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