12. Oktober 2010

Schattenblüte. Die Verborgenen von Nora Melling



Inhalt:
Eine Liebe‚ stärker als der Tod Seit dem Tod ihres Bruders ist für Luisa nichts mehr, wie es war. Sie beschließt zu sterben. Aber kurz vor dem letzten Schritt hält jemand sie auf: Thursen nennt sich der Junge mit den ­geheimnisvollen Schattenaugen. Mit einer Gruppe ­Jugendlicher lebt er im Wald, und er spürt Luisas Schmerz. Die «Verborgenen» können ihre Gestalt ändern: Sie sind ­Werwölfe. Mit jeder Verwandlung wird Thursen mehr zum Tier – und die Erinnerungen an sein vorheriges Leben verblassen. Bald wird er ganz Wolf sein. Dann hat Luisa auch ihn verloren. Für ihre große Liebe ­würde sie alles tun. Doch reicht das, um Thursen zu retten?

Über die Autorin:
Nora Melling wurde 1964 in Hamburg geboren. Schon als Kind liebte sie es, phantastische Geschichten zu erfinden. Doch erst einmal machte sie eine kaufmännische Ausbildung und zog zum Studium nach Berlin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und vier Kindern in Berlin-Zehlendorf und geht oft im Grunewald spazieren, wo sich auch ihre Werwölfe tummeln. Mit der Geschichte von Thursen und Luisa hat sie sich ihren Traum erfüllt und ihren ersten Roman geschrieben. «Die Verborgenen» ist der Auftakt einer Serie, die alle Fans romantisch-phantastischer Geschichten begeistern wird.
Quelle: amazon

Meine Meinung:
Nachdem Luisas Eltern nach dem Tod ihres Sohnes Fabian überstürtzt nach Berlin ziehen, zieht es Luisa immer wieder in den Grunewald, weil sie dort ganz alleine ist und das ist genau das, was sie zurzeit will. An ihrem 17 Geburtstag geht sie wieder dort hin und steht kurz davor, Selbstmord zu begehen als ihr Thursen über den Weg läuft und sie rettet. Er lebt mit seinem "Rudel" im Grunewald, zurückgezogen und unerkannt von der Außenweld. Das erfährt Luisa aber erst später, nachdem sie sich bereits in Thursen verliebt hat. Alle aus dem Rudel waren irgendwann einmal in ihrer Situtation und haben den Wandel in einen Werwolf gewählt, weil man hierdurch seine Vergangenheit vergisst. Über diese Neuigkeit ist Luisa natürlich überhaupt nicht begeistert und sie kämpft un Thursen.

Die Idee, dass es im Grunewald Werwölfe gibt, fand ich sehr amüsant. Leider war der Roman nicht wirklich nach meinem Geschmack. Ich würde jetzt nicht sagen, dass er schlecht war, aber das Thema war nicht wirklich mein Fall. Der Tod von Luisas Bruder war das Grundthema des Buches und wie Luisa diesen verarbeitet. Dementsprechend traurig und depressiv war das Buch, was nicht wirklich nach meinem Geschmack war. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Sprache ist sehr einfach, die Sätze sehr gut, was es einfach macht, es zu lesen. Es ist in der Ich-Form aus Luisas Sicht.

Von mir gibt es 7 von 10 Punkten.

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