27. April 2017

Die Erwählten von Aranea Hall von Susanne Gerdom

 



Klappentext:
Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?
Quelle: Ueberreuther Verlag

Meine Meinung:
Nachdem Olivia kurz Liv genannt einen schweren Unfall hatte, wird sie von ihrer Mutter in das Internat Aranea Hall geschickt. Liv fühlt sich abgeschoben und ist sauer auf ihre Mutter, denn sie auch überhaupt keine Erklärung für den Schulwechsel bekommen. Die neue Schule ist wirklich seltsam und auch die Schüler geben Liv Rätsel auf. Sie hat sehr seltsame Fächer und alle benehmen sich recht eigenartig. Bei einer ihrer Hausaufgaben kommt Liv dann hinter das Geheimnis von Aranea Hall und gleichzeitig auch hinter das Geheimnis ihrer Eltern.

Der Klappentext dieses Buches hat mich wirklich sehr angesprochen, denn Internatsgeschichten sprechen mich trotz meines Alters immer noch sehr an. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Liv erzählt, aber auch Jayce kommt zwischendurch zu Wort. Am Anfang hat man als Leser überhaupt keine Ahnung worum es eigentlich geht, was mir unheimlich gut gefallen hat. Man erlebt als Leser mit wie Liv hinter das Geheimnis der Schule kommt, was sehr spannend und geheimnisvoll erzählt wird. Manche Dinge waren zwar etwas vorhersehbar, aber viele Dinge haben mich auch sehr überrascht.
Ich persönlich mochte Liv am Anfang überhaupt nicht. Sie ist sehr aggressiv und lässt ihre schlechte Laune wirklich an jedem aus. Natürlich ist nachvollziehbar, dass sie sauer über den Schulwechsel ist, was sie aber nicht wirklich sympathisch macht. Natürlich gibt es auch eine Schulzicke, dir ihr das Leben schwer macht und einen typischen Bad Boy, der sich für sie zu interessieren scheint. Jayce gibt sich sehr geheimnisvoll, er scheint etwas vor Liv zu verheimlichen.

Das Ende schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Zwar gibt es keinen Cliffhanger, aber jede MEne Spielraum für einen weiteren Teil. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Punkten.

25. April 2017

Schattendiebin, Band 1: Die verborgene Gabe von Catherine Egan



Klappentext:
Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist ...
Quelle: Ravensburger Buchverlag

Meine Meinung:
Julia ist eine Diebin, eine sehr gute, denn sie verfügt über eine besondere Fähigkeit. Sie kann sich unsichtbar machen, was ihr bei ihrer Arbeit schon oft nützlich war. Ihr neuster Auftrag führt in das Herrenhaus von Frau Och. Hier geht so einiges nicht mit rechten Dingen zu und Julia weiß auch nicht genau, was sie hier überhaupt machen soll. Sie hat noch keine Ahnung, dass sich ihr ganzes Leben bald ändern wird.

Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes und des wirklich tolles Covers sehr angesprochen, ich war sehr neugierig was mich hier erwarten wird. Die Autorin entführt den Leser in eine wirklich fantastische Welt, die mich sehr fasziniert wird. Teilweise hatte die Geschichte einen Hauch von Steampunk, es gibt einige technische Errungenschaften, die so gar nicht in die Welt gepasst haben. Außerdem gibt es Magie und jede Menge Hexen und andere fantastische Wesen in Spira. Nur werden diese getötet, denn der König sieht in ihnen eine Gefahr. Julias Mutter war eine Hexe und wurde ebenfalls ertränkt, was für sie und ihren Bruder sehr tragisch war. Jetzt schlagen sich die beiden mit Diebstählen und ähnlichem durch und gehören einem Team von verschiedenen Gaunern an.
Die Handlung wird aus der Sicht von Julia erzählt. Julia ist ein starker Charakter, ich mochte sie sehr. Durch ihren Job als Diebin wirkt sie anfangs sehr zwielichtig, aber je näher man sie kennen lernt, um so mehr merkt man wie sie wirklich ist. Sie macht eine erstaunliche Wandlung durch. Es gibt verschiedene Menschen in ihrem Leben, die ihr sehr wichtig sind. Das Team von Gaunern ist fast so etwas wie eine Familie für sie. Und dann ist da auch noch ihr Bruder Dek, der seit einer schweren Krankheit teilweise entstellt ist. Gerade diese Andersartigkeit der Charaktere macht die Geschichte so interessant. Der Auftrag, den Julia übernimmt, stellt sich als sehr gefährlich und völlig anders als erwartet heraus. Plötzlich sieht sich Julia einer Aufgabe gegenüber, die fast nicht lösbar ist.
Wer hier eine Liebesgeschichte erwartet, wird eher enttäuscht. Julia ist am Anfang mit einem jungen Mann aus dem Team zusammen und später im Haus von Frau Och lernt sie dann noch den Gelehrten Frederick kennen. Größere romantische Gefühle gibt es nicht, was auch gut so ist.
Da es sich bei dem Buch um einen 1. Teil handelt, sind am Ende noch ziemlich viele Fragen offen geblieben, aber es gibt zum Glück einen Cliffhanger. Ich hoffe, dass wir nicht so lange auf die Fortsetzung warten müssten, denn ich will wissen wie es jetzt mit Julia und ihren Freunden weiter geht. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

24. April 2017

Die Prophezeiung der Hawkweed von Irena Brignull (Hörbuch)



Klappentext:
Zwei Neugeborene werden durch einen Fluch vertauscht. So wächst Ember Hawkweed in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy Hooper, die Hexe, in einer Kleinstadt in England. Sie fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren. Derweil fühlt sich Ember wie eine Fremde in ihrem Clan. In ihr scheint kein Tropfen Magie zu stecken - dabei soll eine der Hawkweeds laut einer Prophezeiung die Königin der Hexen werden. Als sich Ember und Poppy begegnen, finden sie mehr über ihr gemeinsames Schicksal heraus. Dann lernt Poppy Leo kennen und die Freundschaft der Mädchen wird auf die Probe gestellt. Währenddessen machen sich die Hexenclans bereit für den Kampf um den Thron.
Quelle: Jumbo Neue Medien

Meine Meinung:
Ember und Poppy werden bei ihrer Geburt durch einen Zauber vertauscht. Denn Poppy ist eigentlich eine Hexe und laut Prophezeiung soll sie ienmal die Königin der Hexen werden. Das will ihre Tante Raven verhindern, denn sie will dass ihre Tochter auf den Thron gelangt und nicht Poppy. So wächst Poppy bei den Menschen auf und Ember bei den Hexen, ohne zu wissen wer sie wirklich sind. Dann eines Tages ziehen Poppy und ihr Vater wieder einmal um und Poppy findet endlich eine Freundin. Wie der Zufall es will, freundet sie sich ausgerechnet mit Ember an. Gemeinsam kommen die beiden hinter das Geheimnis ihres gemeinsamen Schicksals.

Ich mag ja bekanntlich Geschichte mit Hexen und dieses Hörbuch klang wirklich sehr vielversprechend. Gelesen wird es von Jana Schulz, die wirklich toll vorliest. Ihre Stimme passt sehr gut. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meiner Tochter gehört und wir fanden es beide sehr unterhaltsam, wobei mir die Darstellung der Hexen hier nicht ganz zugesagt hat. Diese werden hier in der Geschichte sehr kaltherzig beschrieben. Das fängt schon damit an, dass sie ihre Söhne bereits im Mutterleib töten, denn nur Töchter sind für sie von Wert. Das fand ich extrem grausam. Außerdem scheinen sie sich auch nicht regelmäßig zu waschen und halten wenig von körperlicher Reinlichkeit, was mir ebenfalls nicht so gut gefallen hat. Das ganze wird eher wie ein düsteres Märchen erzählt, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.
Die Handlung wechselt zwischen den Charakteren hin und her, wobei Poppy den größten Part bekommt. Sie hat kein einfaches Leben gehabt bisher. Da sie keine Ahnung hat, dass sie eine Hexe ist, aber trotzdem über sehr starke Kräfte verfügt, passieren in ihrem Umfeld immer wieder seltsame Dinge, die durch sie verursacht werden. Sie wird in der Schule regelrecht gemobbt und ihre Mutter ist in einer Anstalt. Aber auch für Ember war es nicht leicht bisher. Sie wächst bei Hexen auf, hat aber überhaupt keine Fähigkeiten und wird deshalb von den anderen Hexen verspottet.
Die Liebesgeschichte hat mir persönlich nicht so gut gefallen, denn ich mag keine Dreiecksliebesgeschichten und hier gibt es leider eine. Das hätte man sich auch sparen können.
Das Ende ist ziemlich offen. Ich habe auf der Seite der Autorin gelesen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Von mir bekommt das Hörbuch 4 von 5 Punkte.

23. April 2017

Gewinnspielhinweis

Hallo Zusammen, 

auf meiner Facebookseite gibt es heute ein spontanes Gewinnspiel. Klickt einfach auf das Bild, dann gelangt ihr zu dem Gewinnspiel. Dieses Mal findet das Gewinnspiel ausschließlich auf einer Facebook-Seite statt. 


Das Ende der Schatten (Die Alten Völker/Elder Races) von Thea Harrison



Klappentext:
Vor zweihundert Jahren arbeitete Graydon, ein Greif und der erste Wächter der Wyr, mit Beluviel, der Gemahlin des Hochlords der Elfen, zusammen. Damals versuchten sie, Beluviels Stiefsohn Ferion zu retten. Durch diese Tat gerieten sie in die Schuld des niederträchtigen Dschinns Malphas und ihre Schicksale waren von da an untrennbar miteinander verbunden. Nun wollen sie sich aus dieser Schuld befreien, da das Verlangen zwischen ihnen zu stark wird, um es zu ignorieren … obwohl ihnen so lange selbst das geringste Begehren untersagt war. Um sich und andere zu retten, müssen sie erneut zusammenarbeiten – dieses Mal enger als je zuvor. Aber mit jedem Moment, den sie miteinander verbringen, verlieren sie mehr und mehr ihre Herzen aneinander.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Der Greif Graydon und die Elfe Beluviel haben eine gemeinsame Vergangenheit, denn vor 200 Jahren sind sie einen Pakt mit dem Dischinn Malphas eingegangen, um Bels Stiefsohn Ferion zu retten. Dieser Pakt hat verhindert, dass sie sich die letzten 200 Jahre gesehen haben, nur aus der Ferne konnten sie sich sehen. Die beiden verzehren sich nacheinander, aber jetzt nach 200 Jahren besteht endlich die Chance, Malphas zu besiegen.

Bei diesem Buch handelt es sich mittlerweile um den 9. Teil der Reihe, wenn man die Kurzgeschichten nicht dazu zählt. Für Quereinsteiger ist dieser Teil weniger geeignet, man sollte die Bücher schon in der richtigen Reihenfolge lesen. Ich muss gestehen, dass ich anfangs so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Dieser ist sehr ungewöhnlich und manchmal auch nicht sehr verständlich. Das fand ich sehr komisch, denn normalerweise schreibt die Autorin nicht so.
Die Geschichte fängt in der Gegenwart an, wechselt dann aber in die Vergangenheit und die Ereignisse vor 200 Jahren werden dargestellt. Später wechselt die Handlung dann wieder in die Gegenwart. Die Liebesgeschichte nimmt wieder die zentrale Rolle ein und Graydon und Beluviel sind wieder einmal ein sehr interessantes Paar. Die Autorin führt die beiden auf ungewöhnliche Weise zusammen und lässt sie erst einmal ziemlich leiden.
Die Geschichte mit dem Dschinn fand ich sehr interessant, es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Paaren aus den anderen Bücher, was ich ebenfalls sehr gut fand. Das Ende ist natürlich sehr dramatisch und die Autorin drückt ordentlich auf die Tränendrüse.
Auch wenn mir das Buch insgesamt wieder sehr gut gefallen hat, gibt es bessere Bücher in der Reihe. Dieser Teil bekommt von mir 4 von 5 Punkte.